| | Nr. | Bewertung | Witz |
| 1. | (4.00)
| Auf einem Dorf in der ehemaligen DDR zur Zeit der SED-Herrschaft: Ein Pfarrer wird zum Sterbebett eines Mannes gebeten, der ihm als tiefgläubiges Gemeinde- mitglied bekannt ist. Als er gerade in dessen Haus eintreten will, kommt gerade der Dorf- Parteisekretär heraus. Hämisch grinsend sagt der: "Wegen Paul brauchst du dich nicht zu bemühen, der ist gerade in die Partei eingetreten. " Der Pfarrer ist zuerst sprachlos, dann stürmt er jedoch in Pauls Sterbezimmer. "Paul, wie konntest du das tun ? Wenige Minuten, bevor du vor des Herren Thron trittst, verlässt Du unsere Herde !? " Auf dem Gesicht des Sterbenden erscheint ein hintergründiges Lächeln: "Ach, wissen Sie, Herr Pfarrer, wenn schon einer sterben muss, dann soll es wenigstens jemand von den Halunken sein!. . . "
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| 2. | (4.00)
| Ein SED-Funktionär besucht ein Heizkraftwerk. Stolz erklärt der Heizer, er arbeite bereits 15 Jahre ohne Kesselstein. "Tapferer Genosse“ , erwidert der Funktionär. "Du weißt, wir haben sehr oft Materialschwierigkeiten. Aber dir werde ich Kesselstein besorgen. "
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| 3. | (4.00)
| Warum stand im Sozialismus der Mensch im Mittelpunkt ? Damit er von allen Seiten gleichmäßig ausgebeutet werden konnte.
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| 4. | (4.00)
| Gorbatschow will sich mit dem rotchinesischen Bruder-Feind aussöhnen. Als Geste der Verständigung bietet er Deng Xiaoping die Erfüllung dreier Wünsche an. Auf dessen Forderung nach 10. 000 Fahrrädern willigt er sofort ein, ebenfalls auf seinen weiteren Wunsch nach 100. 000 Transistorradios. Schließlich verlangt Deng 1. 000. 000 Tonnen Reis. Gorbatschow stutzt, überlegt eine Weile und schüttelt dann den Kopf: "Unmöglich, Genosse Deng. Reis wächst nicht in der DDR. "
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| 5. | (3.80)
| Frage : "Was sagt die Sonne, wenn sie am Abend untergeht? " Antwort: "Gott sei Dank, dass ich wieder im Westen bin! "
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| 6. | (3.50)
| Ein Soldat der DDR-Grenztruppen und ein Angehöriger des Bundesgrenzschutzes liegen sich gegenüber. Als eines Tages der Westgrenzer schläft, füllt der Ost-Grenzer seinen Stahlhelm mit Dreck. Als eine Woche später der Ost-Grenzer schläft, füllt der West-Grenzer seinen Stahlhelm mit Zigaretten, Apfelsinen und Schnaps. Errötend stammelt der Ost-Grenzer vielen Dank. Meint der West-Grenzer: "Schon gut. Jeder gibt eben, was er hat. . . "
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| 7. | (3.00)
| Anfang der sechziger Jahre: Der Hammerwerfer aus der DDR wirft Weltrekord. Auf die Frage, was denn seine nächsten Pläne seien, antwortet er: "Jetzt kommt die Sichel dran. . . . "
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| 8. | (3.00)
| Es lebe der Fernsehturm mit Walter Ulbricht an der Spitze!
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| 9. | (3.00)
| Zwei Zwillinge im geteilten Deutschland kaufen ein. Woran erkennt man den Unterschied? Der in der BRD sagt : "Ich hätte gern. . . " Der in der DDR fragt: "Haben Sie vielleicht? "
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| 10. | (1.00)
| Ein Mann sitzt in Ost-Berlin im Lokal M: "Ober, einen Kaffee, bitte" O: "Tut mir leid mein Herr, momentan kein Kaffee verfügbar" M: "Was, kein Kaffee, Schweinerei, alles wegen dem Einen. . . einen Tee dann bitte" O: "Leider auch kein Tee da. " M: "Auch kein Tee, Sauerei, alles wegen dem Einen! " Darauf steht ein Mann am Nebentisch auf, geht hin, schlägt das Revers seines Mantels zurück, "Kommen Sie bitte mit, wir hätten da einige Fragen. . . . . " Beim anschließenden Verhör mit dem StaSi-Major: S: "Das sind ja starke Äußerungen, die sie getätigt haben. Wen hatten sie denn gemeint mit dem Einen? " M: "Wen soll ich schon gemeint haben, den Adenauer natürlich, der hat doch das Interzonen-Handelsabkommen gekündigt! " S: "Ach so, hm, hm, Adenauer. OK, wir haben sonst keine Fragen, sie können dann gehen. " M: Dreht sich in der Türe fragend um: "Schönen Abend die Herren, ach ja, an wen hatten sie eigentlich gedacht ? "
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